Frauen sind oft Opfer von häuslicher Gewalt.

Häusliche Gewalt passiert zum Beispiel durch:

  • den Partner
  • die Familie
  • Bekannte.

Es gibt verschiedene Arten von häuslicher Gewalt.

Physische Gewalt

Physische Gewalt ist körperliche Gewalt.

Zum Beispiel:

  • Eine andere Person tritt Sie.
  • Eine andere Person tut Ihnen weh.

Zum Beispiel mit einem Messer.

Psychische Gewalt

Psychische Gewalt ist Gewalt mit Worten.

Zum Beispiel:

  • Eine andere Person schreit Sie an.
  • Eine andere Person droht Ihnen.

Die Person sagt zum Beispiel:

Mach was ich sage oder ich bringe dich um.

Sexualisierte Gewalt

Sexualisierte Gewalt ist körperliche Gewalt oder

Gewalt mit Worten.

Zum Beispiel:

  • Eine andere Person fasst Sie an.

Zum Beispiel an den Busen.

Aber Sie wollen das nicht.

  • Eine andere Person sagt zu Ihnen:

Du hast einen tollen Po.

Aber Sie wollen das nicht.

  • Sie müssen Sex haben.

Aber Sie wollen das nicht.

Ökonomische Gewalt

Ökonomische Gewalt heißt:

Ihr Partner macht Sie von sich abhängig.

Zum Beispiel:

Ihr Partner arbeitet.

Sie kümmern sich um die Kinder.

Ihr Partner will Ihnen kein Geld geben.

Sie können sich nichts kaufen.

Sie müssen Ihren Partner fragen.

Soziale Gewalt

Soziale Gewalt heißt:

Eine andere Person kontrolliert,

mit wem Sie Kontakt haben.

Zum Beispiel:

  • Die Person liest Ihre Nachrichten.

Aber Sie wollen das nicht.

  • Die Person sagt:

Sie dürfen sich nicht

mit Ihren Freundinnen treffen.

  • Die Person redet schlecht.

Zum Beispiel über die Menschen,

die Sie lieben.

Digitale Gewalt

Digitale Gewalt ist Gewalt im Internet.

Zum Beispiel:

  • Eine andere Person stellt Fotos von Ihnen ins Internet.

Aber Sie wollen das nicht.

Häusliche Gewalt an

Kindern

Auch Kinder können Opfer

von häuslicher Gewalt sein.

Zum Beispiel:

Jemand aus der Familie

  • schlägt sie.
  • beleidigt sie.

Kinder können auch Opfer

von indirekter Gewalt sein.

Das heißt:

Sie sehen, wie jemand ihrer Mutter weh tut.

Das ist auch Gewalt.

Die Kinder entwickeln sich oft nicht gut.

Sie leiden unter der Gewalt.

Zum Beispiel:

  • Die Kinder haben oft Bauchschmerzen.
  • Die Kinder werden selber gewalttätig.

Mehr Infos zu häuslicher Gewalt an Kindern

finden Sie in diesem Heft.

Das Heft ist nicht in Leichter Sprache.

Das können Sie

bei Gewalt tun

Sind Sie in Gefahr?

Dann rufen Sie die Polizei.

Die Telefon-Nummer ist: 110.

Unsere Hilfs-Angebote

Brauchen Sie Hilfe?

Dann kommen Sie zu uns.

Wir haben verschiedene Hilfs-Angebote.

Zum Beispiel:

Mehr Infos finden Sie hier.

  • ein Frauen-Haus

Im Frauen-Haus wohnen Frauen,

die sich zuhause nicht mehr sicher fühlen.

Zum Beispiel, weil ihr Partner sie schlägt.

Mehr Infos finden Sie hier.

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Unsere Telefon-Nummer ist:

0711 35 72 12

Wir helfen Ihnen.

Und wir beraten Sie.

Wir sagen Ihnen zum Beispiel:

  • wie Sie sich schützen können.
  • wo Sie noch Hilfe bekommen.

Leichte-Sprache-Bilder:

© Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Bremen e.V.,

Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013